Tag 7: Magische Wesen

Der heutige Tag steht im Zeichen unserer magischen Wesen. Es gibt sie oft in Geschichten: Vampire, Gestaltwandler, Dämonen, Elfen und noch viele mehr, aber nicht in jedem Buch sind sie gleich. Um ein ganz bekanntes Beispiel zu nennen: glitzernde Vampire aus einer Art Marmor (ihr kennt alle das Buch und nur nebenbei: ich mochte die Bücher sehr gerne).

 

Bei mir gibt es keine Vampire, aber bei Sandra Florean. Doch die glitzern ganz sicher nicht. Aber lassen wir sie doch selbst zu Wort kommen und etwas über ihre Vampire und ihre Fähigkeiten erzählen:

 

Als ich anfing, die Reihe zu schreiben, habe ich mir natürlich überlegt, was das Besondere an Vampiren sein soll außer ihrer Unsterblichkeit? Da ich ein absoluter Fan von X-Men, Marvel und Co bin, kam mir die Idee der besonderen Kräfte. Die individuellen Fähigkeiten spielen bei meinen Nachtahn-Vampiren eine große Rolle. Vor allem, weil sich diese besonderen Kräfte über das Blut weitergeben lassen - freiwillig oder auch mit Gewalt.

 

Bei meinen Vampiren bin ich stets davon ausgegangen, dass sie einmal Menschen waren. Demnach sind ihre übernatürlichen Fähigkeiten Typ bedingt und kommen sehr häufig aus ihnen heraus. Sie haben quasi eine Veranlagung dafür.

 

Als Beispiel: Ein guter und wendiger Kämpfer wird nach seiner Verwandlung enorme Körperkräfte haben, sich schneller als das Licht bewegen können, über einen sehr guten Instinkt verfügen und eine kaum zu erreichende Schmerzgrenze aufweisen. Alles Fertigkeiten, die ihm im Kampf nützlich sein können.

 

Ein charismatischer Mensch wird als Vampir mit außergewöhnlichen mentalen Kräften seine Gegner lahmlegen können. Je nachdem, wie begabt und wie alt er ist, wird er diese Fähigkeit auch bei mehreren Menschen gleichzeitig und sogar bei Vampiren einsetzen können. Mary, Dorians missratener Spross, verfügte zum Beispiel über die Fähigkeit, sowohl Menschen als auch Vampiren das Glauben zu machen, was sie will, dass sie glauben sollen. Als eher verschlagene, hinterhältige Persönlichkeit gelingt es ihr sogar, sich vor den Augen anderer komplett zu verbergen, als wäre sie gar nicht da.

 

Die meisten Fähigkeiten sind also im Grunde natürliche Fertigkeiten oder besondere Kräfte, die in jedem von uns schlummern und sich mit der Verwandlung herausbilden und verstärken.

 

Diese übernatürlichen Kräfte können vererbt und mit dem Blut aufgenommen werden. Bei der Verwandlung gehen einige dieser Fähigkeiten auf den Spross über. Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich und nicht jeder Vampir entdeckt sie in sich und weiß sie zu nutzen.

 

Je mehr Blut ein Vampir von seinem Opfer (Mensch oder Vampir) trinkt, umso größer ist die Chance, dass dessen Kräfte auf ihn übergehen. Je mehr mächtige Vampire ein Vampir also tötet, indem er deren Blut trinkt, umso mächtiger wird er.

 

Genau das macht Dorians "Mächtiges Blut" zu etwas sehr Begehrtem, denn man nennt ihn in Vampirkreisen nicht umsonst den "Vampirkiller".

Bei Leann Porter gibt es Gestaltwandler, hier ein Schnipsel, damit ihr sie besser kennenlernen könnt:

 

 „Was ist wirklich passiert? Warum sind die Wandler verbannt worden?“.

 „Sie sind anders. Anders als die Menschen und auch anders als die Sidhe.“

  „Aber es sind doch Sidhe. Sie besitzen die Gabe, und darum können sie sich wandeln“, wandte Juri ein.

 „Das ist nicht die Gabe, wie wir sie kennen. Die Fähigkeit, sich zu wandeln, ist größer, mächtiger, nicht leicht zu beherrschen und darum für viele beängstigend. Auch ihre Auswirkungen sind tiefgreifender. Es verändert die betroffenen Sidhe, nicht nur körperlich. Für diejenigen, die sich nicht wandeln können, ist das schwer bis unmöglich zu verstehen.“

 Das leuchtete Juri ein, es fiel ihm schon schwer genug, Almils Erklärung zu folgen. „Du meinst, sie haben andere angegriffen? Weil sie die Beherrschung verloren?“

 Almil sah ihn mit großen Augen an. „Hat das auch dein Onkel behauptet?“

 Allerdings. Und noch mehr, aber darüber wollte Juri nicht sprechen. Er nickte nur vage.

  „Angst führt zu Lügen.“ Traurig schüttelte Almil den Kopf. “Und die Wandler haben vielen Angst gemacht. Wie alles, was fremd und unbegreiflich ist. Die Gefahr liegt woanders. Weißt du, dass viele Wandler nicht die Frau- oder Mannform als ihre wahre Gestalt ansehen? Sieh dir Arion an. Seine wahre Gestalt ist die des Wolfes. Er ist als Wolf aufgewachsen, und er sieht sich als Wolf. Ein Wolf, der sich in einen Menschen wandeln kann, aber doch ein Wolf.“

 Juri brauchte ein paar Schritte, um zu verstehen, was das bedeutete. Bisher hatte er immer angenommen, dass die Wandler die Tierform als eine Art Verkleidung ansahen, eine, die sie nur gelegentlich annahmen.  Er hätte die Wahrheit früher erkannt, wenn er sich nur mehr Gedanken über Arion gemacht hätte. Arion, den er als Wolf kennengelernt hatte und der sich offensichtlich in dieser Gestalt am wohlsten fühlte.

 Almil seufzte. „Genau das führte zu viel Kummer und Leid. Menschen und Sidhe, die Wandler als Gefährten wählten, wollten sie als Männer und Frauen um sich  haben. Nicht als Tiere. Es kam oft vor, dass Wandler, die zu lange in ihrer Tiergestalt lebten, die Fähigkeit verloren, sich zurückzuverwandeln. Sie blieben Tiere. Sie verloren, was sie zu Männern und Frauen machte, und streiften durch die Wälder, bis diejenigen, die sie einst geliebt hatten, in ihrer Erinnerung verblassten.“  […]

Juri hatte sich nie für das Schicksal der Wandler interessiert. Für ihn waren sie immer nur bedrohliche Geschöpfe gewesen, mit denen er nichts zu tun haben wollte. Erst die Begegnung mit Arion hatte ihm gezeigt, dass Wandler genauso lebende und fühlende Wesen waren wie er, keine Bestien.

Bei den Feuerküssen und der Flammenseele gibt es drei verschiedene Wesen, neben Menschen:

 

Dämonen

Lia: Lierd ist ein typischer Dämon, er lebt in einer eigenen Wohnhöhle in den Katakomben unter London. Er besitzt in seiner Höhle eine Waschhöhle mit Dusche (natürlich gibt es dort nur kochend heißes Wasser, alles andere wäre viel zu kalt) und im Hauptraum eine Art Bett (mit Leder bespanntes Metallgestell), an den Wänden wachsen überall Flammen empor, die den Dämonen zur Nahrung und zur Wärme dienen. Die Katakomben sind ziemlich weitläufig, es gibt unzählige Wohnhöhlen aber auch mehrere große Höhlen, an den Steinwänden gesäumt von Flammen, in denen die Dämonen üblicherweise tanzen. Tagelang und nächtelang natürlich auch.

 

Gestaltwandler

Ash ist eine Gestaltwandlerin, von denen gibt es übrigens noch ein paar mehr in der Geschichte, lasst euch aber einfach überraschen. Ash jedenfalls ist entweder Frau oder eine schwarze Katze, die Verwandlung klappt problemlos und schnell. Eine Lieblingsgestalt hat sie nicht, nur manchmal, wenn sie nicht so gerne über alles nachdenken möchte und keine Lust auf Gesellschaft hat, zieht sie die Katzengestalt vor. Auch in ihrer Menschengestalt mag sie allerdings richtig gerne Fisch und Joghurt. Gestaltwandler können sehr alt werden, so ist Ash schon vor mehreren Jahrzehnten geboren, sieht aber nicht älter aus als dreißig.

 

Meereselfen

Ilvio, der in „Feuerküsse“ eine größere Rolle hat, ist ein Meereself. Sein Stamm wohnt in einer Stadt im Meer vor der Küste von Dorset in Südengland. Die Frauen des Stammes und einige Männer können, wenn sie ihre Elfengestalt annehmen, ihre Größe verringern. Ihnen wachsen Flügel und unter Wasser werden diese zu flügelähnlichen Flossen. Meereselfen können natürlich unter Wasser atmen, aber auch an Land leben. Die meisten von ihnen können auch eine menschengroße Gestalt annehmen und ihre Flügel verschwinden dann sozusagen in ihrem Rücken. Auf Ilvios Haut sind überall blaue, leicht leuchtende Zeichen, wie Wellen oder Schriftzeichen, wenn er aufgeregt oder glücklich ist, leuchten sie intensiver. Zwischen den Zehen hat er Schwimmhäute, auch in seiner Menschenform.

Gewinnspiel Lesezeichen & eBook

 

Teilnahmebedingungen:

 

Das Gewinnspiel wird durchgeführt von der Autorin Eileen Raven Scott. Zu gewinnen gibt es einmal das Lesezeichen-Paket, bestehend aus den abgebildeten Magnetlesezeichen Katze, einem Goodie-Paket mit Goodies von Sandra Florean, Dahlia von Dohlenburg und Eileen Raven Scott (wie abgebildet). Dem zweiten Gewinner winkt ein eBook von Celia Janssons "Sunford - Verführung eines Gentleman"). Die Teilnahme erfolgt durch Hinterlassen eines Kommentars zu diesem Gewinnspiel-Beitrag hier im Blog oder auf Facebook unter dem Gewinnspielpost. Das Gewinnspiel endet am 25. Januar 2017, 24:00 Uhr.

 

Der Gewinner wird per Losverfahren ermittelt und am 26. Januar 2017 hier im Blog und auf Facebook in der Buchparty zur Flammenseele bekannt gegeben. Meldet sich ein Gewinner nicht innerhalb von 1 Woche auf die Gewinnbenachrichtigung per E-Mail bei Lia Haycraft (Eileen Raven Scott) (lia.haycraft@gmx.de) oder per Nachricht auf Facebook, verfällt der Gewinn.

 

Teilnehmen dürfen Personen mit Wohnort in Deutschland ab 18 Jahren, sonst nur mit schriftlicher Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, im Falle eines Gewinnes namentlich (so wie er unter dem Blogbeitrag steht) im Blog von Lia Haycraft/Eileen Raven Scott und in einem Post in der Buchparty auf Facebook genannt zu werden. Der jeweilige Gewinn wird von der Autorin per Post verschickt. Für auf dem Postweg verloren gegangene Gewinne kann die Autorin leider keinen Ersatz stellen.

 

Datenschutzerklärung: Die bereitgestellten Informationen werden ausschließlich für die Ermittlung und Kontaktierung des Gewinners verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Die per E-Mail übermittelten Kontaktinformationen des Gewinners werden nach Abwicklung des Gewinnspiels gelöscht. Ergänzend gelten auch die Datenschutzrichtlinien dieses Blogs.

 

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