Tag 6: Orte

Heute möchten wir euch die Orte in unseren Romanen vorstellen, ob real oder erfunden, macht euch bereit für eine kleine Reise ...

Flammenseele

 

Ash wohnt in London, am Anfang des Buches noch zusammen mit Aruni und Ilvio in Arunis kleiner Wohnung im bunten Londoner Stadtteil Camden Town. Seitdem Aruni und Ilvio wissen, dass Ash nicht bloß eine normale Hauskatze ist, sondern eine Gestaltwandlerin, zieht sie es vor auf dem geflickten Sofa in der Küche zu schlafen. Sie spürt allerdings bereits, dass sie sich eine neue Bleibe suchen sollte.

Im Laufe des Buches reist Ash nach Cornwall, genauer gesagt in das Surfer Städtchen Newquay. Dort muss sie sich erstmal in ihrem neuen Leben einrichten und das Meer sieht für sie zwar hübsch aus, ist aber eigentlich viel zu nass und zu kalt.

 

Bei Leann Porter gibt es auch ganz wunderschöne Landschaften.

Nach der Inspiration muss ich gar nicht fragen, tue es aber trotzdem. Also, Leann, gibt es irgendwelche Orte auf der Welt, die dich inspirieren?

 

Leann: Ohne meine zahlreichen Irlandreisen würde es Danu nicht geben. So ist Vorbild für die Steppe der D’Enai der Connemara Nationalpark. Kronnor hat große Ähnlichkeit mit der Westküste von Donegal. Und das liebliche Eleniatal (Bild links) habe ich in der Nähe von Killarney entdeckt, aber auch noch einmal dieses Jahr ganz neu im Gleninchaquin Forest Park auf Beara. 

 

 

Die Goldene Stadt Sanka (Die Sturmfalken von Olbian, Die Fährte der Wandler)

 

Die Sonne ging soeben auf und ließ die Dächer der umliegenden Häuser in einem satten Goldton erstrahlen. Sanka, die Goldene Stadt, das Ziel vieler Reisen, Herz der Hoffnung, ein strahlender Traum, der für einige wenige rasch in ein schmerzhaftes Erwachen umschlug.

 

Für die meisten aber bot Sanka alles, was sie sich wünschten und mehr: Hunderte von Tempeln, bunte Märkte, Bibliotheken mit Schriften aus allen bekannten Ländern, Akademien mit den fähigsten Gelehrten und eifrigsten Schülern, Gärten, in denen die seltensten Pflanzen gediehen, Künstler- und Musikerviertel, Vergnügungsviertel, in denen ein jeder zu seinem Recht kam, mochte sein Begehr auch noch so ausgefallen sein. Nicht zuletzt war da noch die große Arena, in der alle zwei Jahre während der Sankanischen Spiele Kämpfer aus aller Welt ihr Können bewiesen.

 

Über allem thronte die Zitadelle, der Palast des Magoden, des Herrschers über der Stadt, und überblickte die in der Sonne glitzernden Bauten, zwischen denen Wasserfälle in gezähmten Kaskaden ins Meer rauschten, ebenso von schimmernden Regenbögen überspannt wie von filigranen Brücken, die der Schwerkraft zu spotten schienen.

Textschnipsel aus "Die Sturmfalken von Olbian"

Sandra Florean hat sogar eine ganze Bilderreise erstellt, die uns zu den Orten in „Mächtiges Blut“ entführt, ihr könnt unter anderem sehen, wie Louisa und Dorian wohnen.

 

Celia Jansson

 

Sunford ist ein fiktiver Ort, der im Südwesten Englands, Somerset gelegen sein soll. Zu dem Setting hat mich die Landschaft im Film Tess inspiriert. Die Wälder und Hügel, die kleinen Dörfer. Kürzere Passagen spielen auch in London und Cambridge. London um diese Zeit war ein spannender vielschichtiger Ort. Mit großen Unterschieden zwischen Arm und Reich. Die erste elektrische Straßenbahn wurde gerade eingeführt, immer mehr Menschen wollten in der Stadt arbeiten. Und es gab geheime Treffpunkte für Homosexuelle. Die Recherche zu diesem Thema musste natürlich auch in den Roman einfließen.

Luzia Pfyl entführt euch nicht nur nach London, sondern auch direkt in die Welt des Steampunk.

 

Für all diejenigen, die mit Steampunk kaum bis gar nicht vertraut sind, erläutere ich (bzw. Tante Wikipedia) kurz die Grundsätze des Genres:

 

"Steampunk (von engl. steam „Dampf“ und am. punk „mies“, „wertlos“) ist ein Phänomen, das als literarische Strömung erstmals in den 1980ern auftrat und sich zu einem Kunstgenre, einer kulturellen Bewegung, einem Stil und einer Subkultur entwickelt hat. Dabei werden einerseits moderne und futuristische technische Funktionen mit Mitteln und Materialien des viktorianischen Zeitalters verknüpft, wodurch ein deutlicher Retro-Look der Technik entsteht. Andererseits wird das viktorianische Zeitalter bezüglich der Mode und Kultur idealisiert wiedergegeben. Steampunk fällt damit in den Bereich des sogenannten Retro-Futurismus, also einer Sicht auf die Zukunft, wie sie in früheren Zeiten entstanden sein könnte.

 

Häufige Elemente des Steampunks sind dampf- und zahnradgetriebene Mechanik, viktorianischer Kleidungsstil und ein viktorianisches Werte-Modell, eine gewisse Do-it-yourself-Mentalität und Abenteuerromantik."

 

In "Frost & Payne" gibt es Dampfmaschinen, Zahnräder, Service-Droiden, Luftschiffe und mechanische Apparaturen. Kommen wir zu den Besonderheiten. Ich habe in einem früheren Post Teslapunk erwähnt. Nikola Tesla hat sich bekanntlich mit Elektrizität auseinandergesetzt und dabei einige ziemlich verrückte Dinge erfunden (Death Ray, anyone?).

In meiner Welt ist die Elektrizität eine relativ neue Technologie, wird allerdings meist mit der Dampftechnik fusioniert. Die Servide-Droiden des Britischen Museums z.B. funktionieren mit einer solchen Fusionstechnologie.

 

Und dann ist da noch der Aether. Neben Erde, Wasser, Luft und Feuer das fünfte Element. 1823 von Dr. Barneby Knight entdeckt, revolutionierte der Aether den bisherigen Gebrauch der Dampftechnologie. Das Element ist sehr leicht manipulierbar und kann daher breit eingesetzt werden. In Gasform beleuchtet er die Straßen Londons. In flüssiger Form treibt er in Aether-Dampf-Fusionsmotoren Luftschiffe, Straßenbahnen und Aetherbikes an. In ätherischer Form dient er als Nachrichtenübermittler. Neue Entwicklungen beschäftigen sich mit gefrorenem Aether und mit Kombinationen von Elektrizität und Aether, doch da steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen.

 

„Frost & Payne“ spielt hauptsächlich in London, dem Zentrum des Empires. Die Stadt ist dreckig und heruntergekommen, aber auch glamourös und reicher Mittelpunkt der Welt. Es sind die Gegensätze, die das mechanische Herz des Empires schlagen lassen.

"Der Highlander und die Diebin" von Annika Dick spielt natürlich in Schottland.

Gewinnspiel Tee und Tasse mit Goodies

 

Heute könnt ihr diesen Tee gewinnen, das fand ich ganz passend, weil Ash im Verlauf des Romans in einem Café arbeitet und die Geschichte außerdem ja auch noch in England spielt, wo man bekanntermaßen gerne Tee trinkt. :-)

 

Um dieses Paket zu gewinnen (Tee plus die üblichen Goodies), müsst ihr mir eure Lieblingsteesorte verraten und hier unter dem Blogeintrag von heute posten. 

 

Der zweite Gewinner bekommt das Fanpaket von Annika Dick mit einer Tasse "Distelmond", einem großen Block und einem kleinen Block wie auf dem Bild.

 

Teilnahmebedingungen:

 

Das Gewinnspiel wird durchgeführt von der Autorin Eileen Raven Scott. Zu gewinnen gibt es das Tee-Paket, bestehend aus dem abgebildeten Tee und einem Goodie-Paket mit Flammenseele-Karte, Mondtochter-Karte, Sonnenschwinge-Karte, Mondschwinge-Leserprobe und Lesezeichen der "Nacht der Elemente", Lesezeichen "Der süße Kuss des Todes" und Postkarte "Die Magie des Königs" (die letzten beiden von Dahlia von Dohlenburg) und allerhand Leseproben, Lesezeichen, Karten und kleinem Block "Die Seelenspringerin" von Sandra Florean. Die Teilnahme erfolgt durch Hinterlassen eines Kommentars zu diesem Gewinnspiel-Beitrag hier im Blog oder auf Facebook unter dem Gewinnspielpost. Das Gewinnspiel endet am 25. Januar 2017, 24:00 Uhr.

 

Der Gewinner wird per Losverfahren ermittelt und am 26. Januar 2017 hier im Blog und auf Facebook in der Buchparty zur Flammenseele bekannt gegeben. Meldet sich ein Gewinner nicht innerhalb von 1 Woche auf die Gewinnbenachrichtigung per E-Mail bei Lia Haycraft (Eileen Raven Scott) (lia.haycraft@gmx.de) oder per Nachricht auf Facebook, verfällt der Gewinn.

 

Teilnehmen dürfen Personen mit Wohnort in Deutschland ab 18 Jahren, sonst nur mit schriftlicher Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, im Falle eines Gewinnes namentlich (so wie er unter dem Blogbeitrag steht) im Blog von Lia Haycraft/Eileen Raven Scott und in einem Post in der Buchparty auf Facebook genannt zu werden. Der jeweilige Gewinn wird von der Autorin per Post verschickt. Für auf dem Postweg verloren gegangene Gewinne kann die Autorin leider keinen Ersatz stellen.

 

Datenschutzerklärung: Die bereitgestellten Informationen werden ausschließlich für die Ermittlung und Kontaktierung des Gewinners verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Die per E-Mail übermittelten Kontaktinformationen des Gewinners werden nach Abwicklung des Gewinnspiels gelöscht. Ergänzend gelten auch die Datenschutzrichtlinien dieses Blogs.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Thea Campbell (Montag, 23 Januar 2017 21:58)

    Meine Lieblingssorte ist heiße Liebe und Multivitamin