Tag 3: Weibliche Hauptfigur

Bei Luzia Pfyl gibt es in allen Bänden der Serie die gleiche weibliche Hauptfigur. Hier ist sie:

 

Lydia Frost

 

Lydia Frost ist 31 Jahre alt, hat dunkelbraune, lange Haare und graue Augen. Ich stelle sie mir gerne als Mischung zwischen Krysten Ritters Jessica Jones und Rachel Weisz' Eve Carnahan vor, auch charakterlich.

Im Alter von 12 Jahren wurde Frost von Madame Yueh verletzt und unterkühlt von der Straße aufgelesen. Sie hat keinerlei Erinnerungen an ihre Kindheit, an ihre Eltern, oder an das, was ihr passiert ist, bevor man sie gefunden hat. Madame Yueh wurde ihre Ziehmutter und hat sie in die Organisation integriert.

Schnell hat man Frosts Begabung entdeckt (die ein klein wenig übernatürlich ist), und im Laufe der Jahre wurde sie für die "Dragons" zur Meisterdiebin.

 

Frost wirkt auf andere Menschen etwas exzentrisch. Sie ist abgebrüht und hat einen bissigen Humor, mit dem nicht alle klarkommen. Sie hat eine ziemlich gute Menschenkenntnis, was ihr bei ihrer Arbeit enorm hilft, und trinkt gerne guten Whisky. Sie hat eine Schwäche für schöne Kleider und alte Bücher, weswegen ihr hart verdientes Geld oftmals nicht so weit reicht, wie es sollte.

 

Frosts Agentur für Verlorenes und Vermisstes befindet sich im Londoner Holborn Viertel. Mit zur Agentur gehört Frosts Hausmädchen Helen (die Luzia übrigens gern an Dot aus Miss Fisher's Murder Mysteries erinnert).

 

Bei der "Flammenseele" von Eileen Raven Scott ist Ash die weibliche Hauptfigur. Sie macht gerne ein Geheimnis aus ihrer Vergangenheit, aber ein paar Dinge daraus erfährt der Leser in "Flammenseele".

 

Sie hat zwei Gestalten, die einer schlanken, schmalen dunkelhäutigen Frau, die oft barfuß läuft, ein schwarzes Kleid trägt und einen langen Umhang (später im Buch ändert sie das) - wenn sie sich verwandelt allerdings ist sie eine schwarze Katze.

 

Eine kurze Szene aus "Flammenseele":

 

"Ein lauter Schrei riss Ash aus ihren Gedanken, sie wirbelte herum, als sie einen Lufthauch spürte. „Haltet den Dieb!“, schrie jemand und Ash brauchte nur Sekunden, um die Lage zu erkennen. Der Dieb war vermutlich der junge Mann im dunklen Pulli, der gerade hinter ihr lang sprintete. In einer einzigen Drehung streckte sie ihr Bein genau im richtigen Moment nach hinten, damit er stürzte, das gestohlenen Portemonnaie flog im hohen Bogen nach oben, aber Ash fing es auf. Während sich der Dieb aufrappelte, zupfte Ash routiniert alle Geldscheine aus dem Portemonnaie und brachte es dann zu dem schreienden Mann zurück, der sich überschwänglich bedankte und Ash von seinem Stand noch ein schmales Lederarmband schenkte. Sie lächelte und fühlte sich schlecht, aber der Mann sah nicht arm aus. Mit Sicherheit brauchte sie das Geld dringender als er. Während Ash zur Straße zurückging, dachte sie noch eine Weile darüber nach."

Bei "Mächtiges Blut" von Sandra Florean ist Louisa die weibliche Hauptfigur.

 

Louisa ist kein einfacher Charakter, und Sandra weiß, dass viele Leser am Anfang Schwierigkeiten mit ihr hatten. Wir lernen sie als Partymaus kennen, die Dorian, den reichen, gut aussehenden und charmanten Vampir, eiskalt abblitzen lässt.

 

Zitat: „Warum sollte er es dann ausgerechnet auf mich abgesehen haben? Bestimmt nur, um mich zu demütigen oder aus Experimentierfreude, oder … wer wusste schon, was sich Männer dachten.“ (Zitat Louisa „Mächtiges Blut“)

 

Doch hinter dieser fröhlichen Fassade steckt ein verletzlicher und nachdenklicher Charakter. Vor einiger Zeit wurde sie in ihrer Wohnung überfallen und hat seitdem mit Panikattacken und Angstzuständen zu kämpfen. Sie traut sich kaum noch aus dem Haus und beginnt damit, sich Mut anzutrinken. Schon bald wird dieser wiederholte Alkoholkonsum jedoch zu einem Riesenproblem.

 

Sucht ist in einigen von Sandras Büchern übrigens ein großes Thema. Ebenso wie Freundschaft, Ehrlichkeit, Loyalität und viele andere Werte, die in der heutigen Welt oftmals zu kurz kommen. Süchte, welcher Art auch immer, sind schwer zu erkennen und sowohl für die Betroffenen als auch für das Umfeld eine Belastung. Viele Freundschaften und Beziehungen zerbrechen daran.

 

Dorian hat es also nicht leicht, als er sich ausgerechnet in die unscheinbare Louisa verlieben musste …

 

Schaut doch mal in ihrer Pinterest-Galerie, wie Sandra sich Louisa vorstellt.

 

 

In "Die Sturmfalken von Olbian" von Leann Porter ist Kaylin die weibliche Hauptfigur (ich mag sie übrigens unheimlich gerne).

 

Und das sagt die Bloggerin Bücherfüchsin über sie:

 

Sie ist nicht nur Jaweds beste Freundin, sondern gleichzeitig auch das sturste, selbstbewussteste und wahrhaftig bewundernswerteste Mädchen, das ich bislang in einem Buch kennen lernen durfte. Als Tochter der Köchin des Moguls auf Kronnor ist sie, ähnlich wie Jawed, nur aus anderen Gründen, in ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen und musste früh lernen, sich durchzusetzen. Ihr größter Traum ist es, die goldene Stadt Sanka eines Tages mit eigenen Augen zu sehen, Abenteuer zu erleben und die Welt zu bereisen. Und sie ist dabei keineswegs auf den Mund gefallen: Sie flucht wie ein echter Kerl, sagt was sie denkt, selbst wenn ihr Gegenüber ein gemeiner Schläger ist, und ist gerissen wie ein Fuchs, wenn es darum geht, Geheimnisse zu lüften und Verbrechen aufzuklären. Ich liebe sie. Wie gebannt habe ich ihre Abenteuer verfolgt, habe mit ihr (wenn auch innerlich!) gekämpft, gelacht und gewütet, immer mit dem Gefühl im Bauch, in ihr eine Person gefunden zu haben, mit der ich mich identifizieren, zu der ich aber auch aufschauen kann. Wie gerne hätte ich ihren Mumm, ihre sture Dickköpfigkeit und ihre Schlagfertigkeit, um Dinge zu erreichen, die mir manchmal wie unmöglich vorkommen. Im Verlauf des Romans macht auch Kaylin eine Entwicklung durch - sie verliert ihren jugendlichen Leichtsinn zwar nicht vollkommen, aber sie entwickelt sich zu einer jungen Frau, die weiß, worauf es im Leben ankommt. (Zitat „Die Bücherfüchsin")

 

Bei Annika Dick ist Marina die weibliche Hauptfigur. Links seht ihr eine Szene aus dem Buch.

Dahlia von Dohlenburg schreibt überwiegend Liebesgeschichten zwischen zwei Männern, also Gay Romance, trotzdem hat sie bei "Die Magie des Königs" auch eine weibliche Hauptfigur:

 

Kriswyn

 

Kriswyn ist eine junge Frau, die vor keiner Gefahr zurückschreckt. Immer ein keckes Lächeln auf den Lippen stürzt sie sich von einem Abenteuer ins nächste – bis sie bei einem Einbruch auf ein Geheimnis stößt, das alles verändert:

 

 

Der kleine Fink sprang in seinem Käfig von Stange zu Stange, badete im Sonnenlicht und zwitscherte fröhlich. Seine Fröhlichkeit erreichte Kriswyn nicht.

 Sie lag auf ihrem Bett, starrte die Decke an. Ihre Finger spielten mit ihrem Anhänger, fuhren über den blanken Knochen. Das Buch lag auf ihrer Kleidertruhe und ihre Gedanken waren ganz weit davon entfernt. Die übliche Aufregung, das Herzklopfen, der Stolz nach einem erfolgreichen Einbruch – das alles wollte sich nicht einstellen.

 ‚Korai.' Das war alles, an das sie denken konnte. ‚Mach dir keine Hoffnungen. Es muss nicht dein Korai sein.‘ 

 Das versuchte sie, sich einzureden. Selbst wenn es ihr Korai war, war das kein Grund zur Hoffnung. War es ihr Bruder, würde er in einem Monat hinter den Mauern des Palastes verschwinden und nie wieder gesehen werden. Sie würde ihn nicht zurückbekommen.

 Sie versuchte die Gedanken fortzuschieben. Es gelang ihr nicht.

 Vor ihren Augen sah sie immer wieder den Tag vor vierzehn Jahren, als ihre kleine glückliche Familie auseinandergerissen wurde.

 Nur einzelne Bilder blitzen vor ihr auf. Die Bilder, die sie nicht hatte verdrängen können.

 Der winzige Augenblick, bevor sie die Tür zuschlug. Der Moment, in dem sie sah, wie der Körper ihrer Mutter aufgeschnitten wurde und ihr Blut das Gras rot färbte.

 Korais rasendes Herz, sein ersticktes Schluchzen, als der Deckel der Kleidertruhe angehoben wurde.

 Das gleißende Licht, der Schmerz, der sie zerriss – aber hinter dem Schmerz zurückfiel, der sie überkam, als Korais Fingerspitzen ihren entglitten.

 Der Moment, in dem alles um sie herum schwarz wurde.

 

 

 

 

 

Bei Jäger in den Schatten ist Sebastian die zweite männliche Hauptfigur und den stellt Dahlia euch nun vor:

 

Sebastian führt ein ganz gewöhnliches Leben, in dem Action, Abenteuer und Übersinnliches nur in den Serien vorkommen, die er allabendlich im Fernsehen sieht. Doch eines Nachts ändert sich alles, als er einem leibhaftigen Werwolf gegenüber steht:

 

Sebastian drückte sich in der Bahnunterführung in eine schmierige Ecke, die beißend nach Urin stank. Und in sein Gesicht blies der Atem des … Dings, das mit Sicherheit kein Werwolf war, und der nicht viel besser roch.

 Sebastian spürte, wie sich die Übelkeit in seinem Magen verknotete, und würgte. Seine Atmung ging hektisch, kalter Schweiß lief ihm über das Gesicht und den Nacken hinab. Die Muskeln in seinen Beinen brannten. Er konnte sich nicht mehr rühren. Er starrte seinen Verfolger an, der sich jetzt immer näher an ihn heranlehnte, ihn beschnüffelte.

 Er hätte die Nacht zuhause bleiben sollen.

 So beschissen, wie der Tag angefangen hatte, war das die Krönung.

 Sebastian schloss einen Moment die Augen, versuchte, die Außenwelt auszusperren und seine Gedanken zu sortieren, zu begreifen, was passiert war.

 Doch gleich, wie Sebastian es drehte und wendete, gleich wie sehr er das Ganze rational und skeptisch betrachtete, was ihm da aufgelauert hatte, war kein Mensch.

 Es war kein Irrer, der sich für einen Werwolf hielt und der sich jeden Vollmond eine Wolfsmaske überzog und auf Menschenjagd ging.

 Das hier war ein gottverdammter Werwolf!

Bei Celia Jansson gibt es eigentlich zwei männliche Protagonisten, aber sie stellt euch hier trotzdem mal die weibliche Nebenfigur vor:


Florence Knightly ist die Schwester des Protagonisten Leonard, mit der er in einem großen Landhaus lebt. Sie liest gerne skandalöse Bücher, ist unabhängig und manchmal etwas stur. Aber sie würde alles für ihren Bruder tun und hilft auch ihren Nachbarn und den Menschen im Dorf. Sie mag Gesellschaften und versucht immer ihren Bruder zu überreden, geselliger zu werden. Außerdem liebt sie Ausfahrten mit dem Automobil und die Londoner Mode. Sie hat immer ihre eigene Meinung, und scheut sich nicht, diese zu sagen. Ob zum Frauenwahlrecht oder zum Britischen Empire. Schon öfter hat sie die Dorfbewohner schockiert, aber die sind bereits aufgebracht, wenn sie mit dem Fahrrad durch den Ort fährt. Einen Mann, der ihr Vorschriften machen will, kommt für sie nicht infrage, also bleibt sie lieber allein.

 

Gewinnspiel Ohrringe und die Schlüsselmacherin

 

Auch heute gibt es wieder ein Gewinnspiel. Um zu gewinnen müsst ihr bitte unter diesem Blogeintrag einen Kommentar hinterlassen und zwar zu dieser Frage: wie heißt eure Lieblingsheldin in einem der Romane, die ihr gelesen habt?

 

Teilnahmebedingungen:

 

Das Gewinnspiel wird durchgeführt von der Autorin Eileen Raven Scott. Zu gewinnen gibt es das Ohrring-Paket, bestehend aus den Silver-Ohrringen aus 925er Silber "Herz", einem Goodie-Paket mit den abgebildeten Goodies von Eileen Raven Scott (Lesezeichen, Flyer, Leseprobe), Dahlia von Dohlenburg (Postkarte, Lesezeichen) und Sandra Florean (Postkarten, Leseproben, Lesezeichen, Block Seelenspringerin). Der zweite Gewinner bekommt ein eBook (epub oder mobi) von "Die Schlüsselmacherin" von Luzia Pfyl. Die Teilnahme erfolgt durch Hinterlassen eines Kommentars (siehe Frage oben) zu diesem Gewinnspiel-Beitrag hier im Blog oder auf Facebook unter dem Gewinnspielpost. Das Gewinnspiel endet am 25. Januar 2017, 24:00 Uhr.

 

Der Gewinner wird per Losverfahren ermittelt und am 26. Januar 2017 hier im Blog und auf Facebook in der Buchparty zur Flammenseele bekannt gegeben. Meldet sich ein Gewinner nicht innerhalb von 1 Woche auf die Gewinnbenachrichtigung per E-Mail bei Lia Haycraft (Eileen Raven Scott) (lia.haycraft@gmx.de) oder per Nachricht auf Facebook, verfällt der Gewinn.

 

Teilnehmen dürfen Personen mit Wohnort in Deutschland ab 18 Jahren, sonst nur mit schriftlicher Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, im Falle eines Gewinnes namentlich (so wie er unter dem Blogbeitrag steht) im Blog von Lia Haycraft/Eileen Raven Scott und in einem Post in der Buchparty auf Facebook genannt zu werden. Der jeweilige Gewinn wird von der Autorin per Post verschickt. Für auf dem Postweg verloren gegangene Gewinne kann die Autorin leider keinen Ersatz stellen.

 

Datenschutzerklärung: Die bereitgestellten Informationen werden ausschließlich für die Ermittlung und Kontaktierung des Gewinners verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Die per E-Mail übermittelten Kontaktinformationen des Gewinners werden nach Abwicklung des Gewinnspiels gelöscht. Ergänzend gelten auch die Datenschutzrichtlinien dieses Blogs.

 

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Kommentare: 3
  • #1

    Thea Campbell (Sonntag, 22 Januar 2017 22:13)

    Ich versuche gerne mal mein Glück für Paket Nr 1 ��
    Meine Lieblingsheldin aus einem Buch ist aktuell Katy aus der Obsidian Reihe.

  • #2

    Melanie Siedentop (Montag, 23 Januar 2017 07:57)

    Hallo! �
    Meine momentane weibliche Lieblingsfigur ist Kira aus Catron und Quo von Anja Berger. �
    Da ich keine Ohrringe trage,würde ich gerne für das Ebook mein Glück versuchen.
    Liebe Grüße, Melanie Siedentop

  • #3

    Anni Oettershagen (Montag, 23 Januar 2017 09:14)

    Wow, danke für das tolle Gewinnspiel. Die Ohrringe sind super schön.
    Meine Nr. 1 ist Hermine. Es gibt aber noch andere tolle Superheldinnen.
    Liebe Grüße ,
    Anni