7. Tag Release-Party: Magische Welten

Meine Reihe „Die Nacht der Elemente“ spielt zwar zu großen Teilen in unserer Welt, aber eben auch in der Parallelwelt Axikon, die ich euch heute vorstellen möchte.

 

Es gibt fünf Inseln auf Axikon: Nobwen Paíta (die Frühlingsinsel), Foibur Paíta (die Sommerinsel), Vosur Paíta (die Herbstinsel), Nowtuk Paíta (die Winterinsel) und Weel Paíta (die Spiegelinsel), allesamt umgeben vom Nachtmeer. Wenn man nach Axikon reist (zu den Zeiten, wo es überhaupt möglich ist), landet man auf einer Wiese nahe dem Höhlendorf Lennoxi auf der Frühlingsinsel. Wie der Name schon sagt ist hier immer Frühling und es herrschen angenehme Temperaturen. Es gibt ein paar Siedlungen der Arantai, die allesamt in Felsen gehauene und aus natürlichen Höhlen sind. Bäume und Pflanzen sind anders als bei uns und es gibt natürlich ungewöhnliche Tierarten.

 

Die Geschichte in „Sonnenschwinge“ spielt zu großen Teilen auf der Frühlingsinsel, ein wenig allerdings auch im Spiegeltal, wo die Farben fast schon spiegelverkehrt sind zu denen in unserer Welt. Im Spiegeltal liegt auch der legendäre Spiegelsee (den ihr auf dem Foto sehen könnt), das Tor zur Erde und gleichzeitig das Fenster zur Erde und Arantai und Wesen Axikons in allen Welten.

Um es euch zu zeigen, führe ich euch nach Axikon, so hat Ruben die Insel entdeckt, als er dort ankam:

 

„Es dauerte eine Weile, bis sich die Landschaft wandelte und in dieser Zeit entdeckte Ruben noch einige mehr der kleinen Käfer, die weiß angeflogen kamen und sich mit farbigen Flügeln oder farbigen Fühlern entfernten. Jeder von ihnen sah anders aus. Es gab violette, bunt gestreifte und gelbe Käfer, sogar einen silbrigen entdeckte Ruben. Die Wiese, die zuerst endlos gewirkt hatte, war nun durch unterschiedlich geformte Bäume begrenzt. Es gab welche, die waren knorrig wie Apfelbäume, hatten aber Blätter so groß wie Elefantenohren, andere waren hochgewachsen und hatten fast quadratische Blätter in hellem Grün, wieder andere hatten breite Stämme und die Äste reckten sich so hoch in den Himmel, dass Ruben die Blätter nicht einmal sehen konnte, lediglich schattige Schemen weit oben. Da es Nacht war, kam es Ruben seltsam vor, dass er die Farben so gut unterscheiden konnte, aber sie hatten beinah die gleiche Intensität wie an einem leicht bewölkten Tag.

    Ruben zog sein Handy aus der Tasche und stellte genau das fest, was er erwartet hatte: Kein Empfang. Langsam nistete sich ein mulmiges Gefühl bei Ruben ein. Das alles kam ihm viel zu real vor für einen Traum. Seine Träume waren zwar oft wirr, aber dieser war vollkommen anders. Was, wenn er doch nicht träumte und sich irgendwo an einem anderen Ort befand? Wenn es so war, war er weit weg von zuhause. In London hatte er an den meisten Orten Empfang, wenigstens einen Balken. Aber hier? Fehlanzeige. Seltsam waren auch die Nachtfarben. Er konnte deutlich die Farben der Blumen sehen, obwohl der Himmel nachtblau war. Der Mond schien wirklich ungewöhnlich hell. Monde, verbesserte er sich. Es gab schließlich zwei, Ruben sah in den Himmel, drehte sich um sich selbst und stellte fest, dass er den zarten Umriss eines dritten Mondes erkennen konnte. Eine Sichel, ein halb transparenter halbvoller Mond und ein Vollmond. Der Vollmond gab zudem noch ein eher goldenes Licht ab, nicht so silbrig, wie er Mondlicht kannte."

 

Textschnipsel aus "Sonnenschwinge"

 

In „Mondschwinge“ reisen Ivan und Raja auch kurz zur Sommerinsel:

 

"Sie nahmen einen weiteren Schritt und der Boden unter ihren Füßen wich vollständig der Leere. Es war, als würden sie nach unten gezogen, aber gleichzeitig, als würden sie schweben. Ivan schaffte es, die Augen offen zu halten. Um sie glitzerte alles, es war, als schwebten sie durch flüssige Spiegel. Bilder tauchten in den glatten Flächen auf. Je mehr Bilder kamen, desto aufgeregter zog Raja an Ivans Hand. Auf einmal hatten sie wieder festen Boden unter den Füßen und die Spiegel waren verschwunden.

   Sie standen auf einem fremden Strand, zur einen Seite lag eine Art Urwald und zur anderen lag dunkel eine riesige Wasserfläche, vermutlich das Nachtmeer. Raja hörte nicht auf, sich umzudrehen und auf Dinge zu zeigen. „Sieh mal da“, rief sie die ganze Zeit, jedes Mal, wenn sie etwas entdeckt hatte, das es auf der Spiegelinsel nicht gab. Sie deutete auf einen violett schimmernden Vogel mit langen Schwanzfedern, der sich vor einem der weißen Berge in die Luft erhob. Im Mondlicht leuchteten seine roten Streifen auf, bevor er einen schrillen Ruf ausstieß und wie ein Pfeil in den Himmel hinaufschoss. Raja sah ihm staunend hinterher, bis er nicht mehr zu sehen war. Im nächsten Moment zeigte sie auf eine besonders hübsche, federblättrige Palme. Sie bückte sich und ließ etwas von dem goldgelben Sand durch ihre Finger rinnen. „Sogar die Farben sind anders. Oh, Ivan, es ist so schön hier! Du musst mitkommen auf meine Erkundungstour.“

Gern hätte Ivan genau das getan, aber da war etwas wie ein schlechtes Gewissen. „Jemand muss den Spiegelsee bewachen.“

 

Textschnipsel aus "Mondschwinge"

 

Passend zu den magischen Welten, gibt es beim heutigen Gewinnspiel ein paar zauberhafte Ohrringe zu gewinnen (ich musste sie selbst auch haben, allerdings in einer anderen Farbe).

Um teilzunehmen, müsst ihr mir nur sagen, auf welcher Insel Axikons ihr euch wohl am wohlsten fühlen würdet.

 

Gewinnspiel Ohringe und Teilnahmebedingungen:

 

Das Gewinnspiel wird durchgeführt von der Autorin Lia Haycraft. Zu gewinnen gibt es das hier abgebildete Paar Ohrringe und ein Goodie-Paket, bestehend aus einer "Mondtochter"-Karte, einer Leseprobe zur "Mondschwinge", einer "Sonnenschwinge"-Karte und einem Lesezeichen. Die Teilnahme erfolgt durch Hinterlassen eines Kommentars zu diesem Gewinnspiel-Beitrag hier im Blog. Das Gewinnspiel endet am 26. Juni 2016, 24:00 Uhr.

 

Der Gewinner wird per Losverfahren ermittelt und am 28. Juni hier im Blog und auf Facebook in der Release-Party zur Sonnenschwinge bekannt gegeben. Meldet sich ein Gewinner nicht innerhalb von 1 Woche auf die Gewinnbenachrichtigung per E-Mail bei Lia Haycraft (lia.haycraft at gmx.de) oder per Nachricht auf Facebook, verfällt der Gewinn.

 

Teilnehmen dürfen Personen mit Wohnsitz in Deutschland ab 18 Jahre, jüngere nur mit Einwilligung der Erziehungsberechtigten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, eine Barauszahlung ist nicht möglich. Die Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, im Falle eines Gewinnes namentlich im Blog von Lia Haycraft/Eileen Raven Scott und in einem Post in der Release-Party auf Facebook genannt zu werden. Der jeweilige Gewinn wird von der Autorin per Post verschickt.

 

Datenschutzerklärung:

 

Die bereitgestellten Informationen werden ausschließlich für die Ermittlung und Kontaktierung des Gewinners verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Die per E-Mail übermittelten Kontaktinformationen des Gewinners werden nach Abwicklung des Gewinnspiels gelöscht. Ergänzend gelten auch die Datenschutzrichtlinien dieses Blogs.

 

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Kommentare: 6
  • #1

    Anna Loyelle (Dienstag, 21 Juni 2016 12:07)

    Ich würde jede einzelne dieser Inseln gerne besuchen (ja, so mutig bin ich :-) ) am liebsten zusammen mit Ivan und Raja zusammen, um auch all das Schöne zu entdecken, das sie dort entdeckt haben. Der Textschnipsel klingt sehr verlockend... seufz...bitte mehr davon :-)

  • #2

    Lia (Dienstag, 21 Juni 2016 18:36)

    Ach, dann komme ich direkt mit. Schade, dass man nicht Reisetouren zu den hübschesten Schauplätzen aus den eigenen Büchern anbieten kann ... Das wäre klasse.

    Freut mich, dass dir der Schnipsel gefällt, Anna, dankeschön! Ja, bald kommen noch ein paar mehr Schnipsel.

  • #3

    Stefanie Strobel (Dienstag, 21 Juni 2016 21:56)

    Hallo...,
    Wieder mal ein toller Beitrag, Dankeschön. Ich würde mich auf der Insel Nobwen Paita wohl fühlen, da ich den Frühling sehr mag.
    Liebe Grüße Stefanie

  • #4

    Bonnie Bennett (Mittwoch, 22 Juni 2016 11:01)

    Hallo,

    ich würde mich auf der Frühlingsinsel wohl fühlen, weil ich den Frühling am liebsten mag. Die Temperaturen sind nicht zu kalt und nicht zu heiß und wenn die Pflanzen und Bäume aus dem Winterschlaf erwachen sieht das wunderschön aus :)

    Lg Bonnie

  • #5

    SaBine K. (Mittwoch, 22 Juni 2016 20:00)

    Hallo,

    ich würde mich wohl auf der Frühlingsinsel am wohlsten fühlen. :)
    Die Ohrringe sehen echt schick aus :)

    LG
    SaBine

  • #6

    Katharina Areti (Mittwoch, 22 Juni 2016 21:53)

    Einen wunderschönen guten Abend,

    Die Ohrringe sehen ja richtig klasse aus <3 WOW!
    Ein echter Hingucker!

    Ich würde mich bestimmt auf der Sommerinsel Foibur Paíta am wohlsten fühlen. Ich bin ein absolutes Sommerkind :D

    Liebe Grüße,
    Katharina Areti